7. Staffel: Laufzeit 15.11.2018 bis 02.01.2019
filmkunst in hessen - unser Ring ab Januar 19

filmkunst in hessen

Unser Filmkunst-Abspielring ist ein Netzwerkprojekt zur Förderung der Filmkunst in Hessen. 

Die letzte Runde aus 2018 läuft noch bis zum 02.01. mit folgenden Filmen:


WACKERSDORF


Crazy Rich


Kindeswohl


Unser Saatgut – Wir ernten, was wir sähen


The Man who killed Don Quixote


Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm


Nach dem Urteil

WANN welcher Film in welchem Kino und in welcher Abspielwoche zu sehen ist, können Sie hier einsehen und als PDF downloaden

Der Flyer dieser Runde steht hier zum Download bereit


Ab dem 03. Januar geht es dann mit der neuen Staffel in 2019 weiter und wir freuen uns, zwei neue Kinos begrüßen zu dürfen: Das Bambi-Camera aus Bad Schwalbach und das Saalbaukino aus Heppenheim!

Folgende Filme touren dann durch Hessen:

DER DOLMETSCHER
Nachdenkliches und unterhaltsames Roadmovie über zwei sehr unterschiedliche Männer die nach und nach ihre Seelenverwandtschaft entdecken.
„Sind sie Brüder? Zwillinge! Sie sehen sich nicht ähnlich. Wir haben nicht die gleiche Mutter.“ (der nationalsozialistische Terror hat Ali und Georg zu Schicksals Brüdern gemacht.)
Der slowakische Rentner Ali (Jiří Menzel) dessen Eltern aus rassistischen Gründen von den Nazis ermordet worden sind und Georg, der Sohn eines der verantwortlichen Täter (Peter Simonischek) machen sich zusammen auf eine Reise durch die Slowakei. Dabei kommt zur Sprache, was sie schon ihr ganzes Leben belastet, sie aber bisher vor Niemandem aussprechen konnten. „Hier verbindet sich bissiger Witz mit einer ordentlichen Portion Melancholie, zusätzlich sorgt die Reise durch die herbstliche Slowakei für unerwartet schöne Bilder. Trotz der thematisch bedingten Ernsthaftigkeit bleibt der Film dank seiner beiden Stars unterhaltsam und komödiantisch.“ (programmkino.de)
Slowakei, Tschechien 2018, Regie: Martin Sulik, mit Peter Simonischek, Jiri Menzel, Zuzana Maurery, Eva Kramerova, u.a., 113 Min., FSK ab 12

COLD WAR – BREITENGRAD DER LIEBE
In seinem einzigartigen Meisterwerk erzählt der Oscar®-Preisträger Paweł Pawlikowski (IDA) von der schier unbändigen, zutiefst menschlichen Kraft der Liebe. In so magischen wie sinnlichen Bildern überzeugt COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE mit einer überragend starken Liebesgeschichte, die in ihrer Unerbittlichkeit und brillanten Intensität unendlich lange nachwirkt.
„Eine zauberhafte Liebesgeschichte in Zeiten des versteinerten Stalinismus. Brillant inszeniert. Perfekt gespielt. Der Stoff, aus dem Klassiker gemacht sind. Und Publikumslieblinge. Und Oscar-Kandidaten sowieso.“ (progammkino.de)
Polen / Großbritannien / Frankreich 2018, Regie: Paweł Pawlikowski, mit Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza, u.a., 89 Min., FSK ab 12

WAS UNS NICHT UMBRINGT
Als Vater zweier jugendlicher Töchter – mit einer eigensinnigen Ex-Frau, die zugleich seine beste Freundin ist, einem schwermütigen Hund, den er sich gerade erst angeschafft hat, und seinen eigentümlichen Patienten – braucht Psychotherapeut Max wahrlich keine neue Herausforderung. Aber wenn Sophie, die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsproblemen, stets zu spät in seiner Praxis erscheint, gerät Max’ vertraute Welt ins Wanken. Während er sich noch einzureden versucht, Profi genug zu sein, um Profi zu bleiben, führt eine unverhoffte Begegnung der beiden zu immer mehr Verstrickungen. Und es passiert, was nicht passieren sollte: Der Therapeut verliebt sich in seine Patientin. Wie soll er ihr helfen, ohne sich einzumischen? Wie kann er sie lieben, ohne sie zu verlieren? Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, zwischen seiner Patientin und der Frau, die er liebt, muss Max zunächst dem alten Flugzeugleitsatz folgen: Helfen Sie sich selbst, bevor Sie versuchen, anderen zu helfen.
„Sandra Nettelbeck inszeniert in ihrem Episodenfilm „Was uns nicht umbringt“ die Aufs und Abs im Leben von Großstädtern als ein unendlich melancholisches Kaleidoskop aus Trauer, Wut, Hoffnung und Zuversicht, das von herausragenden Darstellern zum Leben erweckt wird.“ (programmkino.de)
Deutschland 2018, Regie: Sandra Nettelbeck, mit August Zirner, Christian Berkel, Deborah Kaumann, Barbara Auer, u.a., 120 Min., FSK ab 6

DER TRAFIKANT
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber eststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen…
„Gelungene Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Robert Seethaler, in der der junge Franz Huchel im Jahr 1937 im Schatten der historischen Ereignisse in einem Wiener Tabakladen seine Lehre antritt, sich unsterblich verliebt und auf Sigmund Freud trifft.“ (FBW-Filmbewertung)
Österreich / Deutschland 2018, Regie: Nikolaus Leytner, mit Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch, Emma Drogunova, u.a., 113 Min., FSK ab 12

JULIET, NAKED
Tucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie (Rose Byrne) und Duncan (Chris O’Dowd) noch für Zündstoff sorgt. 20 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker (Ethan Hawke) seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album „Juliet, Naked“ in einem Online-Forum – und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich…
JULIET, NAKED ist eine romantische Komödie mit schrägen Charakteren über die Liebe zur Musik, das richtige Timing und die Macht des Schicksals. In den Hauptrollen brillieren Hollywood-Star Ethan Hawke („Before Midnight“, „Maudie“, „Boyhood“) als geheimnisvoller Rockstar Tucker Crowe und die australische Schauspielerin Rose Byrne („Troya“, „Peter Hase“) als Annie.
USA 2018, Regie: Jesse Peretz, mit Ethan Hawke, Rose Byrne, Chris O’Dowd, Lily Brazier, u.a., 105 Min., FSK ab 0

WERK OHNE AUTOR
In der Eröffnungsszene ist eine frühe und prägende Begegnung Kurt Barnerts mit gegenwärtiger Kunst zu sehen: Als etwa Fünfjähriger besucht er zusammen mit seiner Tante Elisabeth die in Dresden gezeigte Ausstellung „Entartete Kunst“. Das NS-Regime präsentiert hier Beispiele für ästhetische Gestaltungsweisen, die vom eingeschränkten Kunstverständnis der Herrschenden abweichen. Für den kleinen Kurt geht es weniger um die Auseinandersetzung mit ästhetischen Prinzipien, sondern vor allem um eine Grundsituation, die sein Leben leitmotivisch prägen wird: Er sieht etwas, das er eigentlich nicht sehen soll oder darf. Die erwachende Schaulust wird zugleich angestachelt und gebremst. Es fällt ein Satz, der zur magischen Formel seines Daseins avanciert: „Alles, was du siehst, ist wahr“. Ausgesprochen wird der Satz von Barnerts Tante Elisabeth, die insgeheim die von den Nationalsozialisten geächteten Werke schätzt. Sie scheint eine wichtige Bezugsfigur für Kurt zu sein, fasziniert ihn durch ihre eigenwilligen bis exzentrischen Auftritte, die von der konservativ-kleinbürgerlichen Familie zurecht als krankhaft gedeutet werden. Elisabeth wird deshalb ärztlich behandelt und gerät in das brutale Räderwerk der nationalsozialistischen Aussonderungspolitik. Voller Angst und Empörung begegnet sie dem psychiatrischen Gutachter Professor Seeband, der sich von ihren persönlichen Anwürfen und von ihrem Flehen abgestoßen fühlt. Er ordnet nicht nur eine Sterilisation an, sondern gibt wenig später auch die Freigabe für Elisabeths Ermordung im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms. „Ein episches Werk. Kunst vor dem Hintergrund von Geschichte.“ (ARD tagesthemen)
Deutschland, Italien 2018, Drehbuch & Regie: Florian Henckel von Donnersmarck, mit Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer, Saskia Rosendahl, u.a., 188 Min., FSK ab 12

GUNDERMANN
GUNDERMANN erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß. Ein Zerrissener. GUNDERMANN ist Liebes- und Musikfilm, Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen. GUNDERMANN ist ein Film über Heimat. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.
„Dieses außerordentliche Biopic, das uns schon in den ersten Minuten vergessen lässt, dass es eines ist, weil nichts Nachgeahmtes darin steckt, ist ein kleines Wunder. Als hätte jemand die eine, fehlende Filmkopie der ostdeutschen Filmgeschichte ins Bundesarchiv geschummelt, in der sich die DDR in all ihren Widersprüchen selbst darstellte.“ (Frankfurter Rundschau)
Deutschland 2018, Regie: Andreas Dresen, mit Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl, Milan Peschel, u.a., 128 Min., FSK ab 0

# FEMALE PLEASURE
„Die #meToo-Debatte trat eine breite Diskussion über Sexismus und Machtmissbrauch los. Jenseits von Hollywood fällt die globale Unterdrückung von Frauen durch Religionen freilich gravierender aus. Davon erzählen stellvertretend fünf Frauen aus fünf Glaubensrichtungen. Bei der strukturellen Zweiklassen-Gesellschaft von Mann und Frau sind sich die Fundamentalisten des Islam, des Judentums oder der katholischen Kirche erschreckend ähnlich. Die Geschichten der fünf Protagonistinnen klingen erschütternd – und ermutigend zugleich: Denn diese Heldinnen wollen sich ihr Recht auf Selbstbestimmung nicht kampflos nehmen lassen. Eine der ganz wichtigen Dokumentationen in diesem Kinojahr…“ (programmkino.de)
Dokumentarfilm, Schweiz / Deutschland 2018, Regie: Barbara Miller, mit Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner, Vithika Yadav, 97 Min., FSK ab 12

Die teilnehmenden Kinos:

Bad Schwalbach, Bambi-Camera, Tel.: 06124/6053906 | Biblis, Filminsel, Tel. 06245 30 08 | Büdingen, Kino Büdingen, Tel. 06042 2415 | Dillenburg, Gloria, 02771 25302 |  Ginsheim-Gustavsburg, Burg Lichtspiele, Tel. 0 61 34 / 55 72 63 | Kelkheim, Kino Kelkheim, Tel. 06195 65 577 | Lauterbach, Lichtspielhaus Lauterbach, Tel. 0800 080 10 10 | Mörfelden-Walldorf, Lichtblick, Tel. 06105 42352 | Neu-Anspach, Saalburg-Lichtspiele, Tel. 06081 76 38 | Weilburg, Delphi Filmtheater, Tel. 06471 92 26 00 | Witzenhausen, Capitol Kino, Tel. 05542 57 47 | Wolfhagen, Cinema, 05692 99 50 99 | Zollhaus, Kreml-Kulturhaus, Tel. 06430 92 97 24

WANN welcher Film in welchem Kino und in welcher Abspielwoche zu sehen ist, können Sie hier einsehen und als PDF downloaden

Der Flyer dieser Runde steht hier zum Download bereit

Im Folgenden alle bereits stattgefundenen diesjährigen Spielrunden im Überblick mit Links zu unseren Flyern:

6. Staffel: Laufzeit 27.09. bis 14.11.2018

Der Flyer für die Runde 6 gibt es hier

5. Staffel: Laufzeit 09.08. bis 26.09.2018

Unser Flyer für die 5. Staffel mit ausführlichen Beschreibungen zu den Filmen

4. Staffel: Laufzeit 31.05.-25.07.2018

In dieser kleineren Sommerrunde haben wir auf den Flyer leider verzichten müssen. Doch es gibt eine inhaltliche Übersicht!

Unsere Runde 3 lief vom12.04. bis 30.05.2018

Klicken und den Flyer Runde 3 angucken – tolle prämierte Filme gab es zu sehen!

Die 2018 zweite Runde: 22.02. bis 11.04.2018

Flyer Runde 2 in 2018

Runde 1 in 2018: Laufzeit 04.01.-21.02.2018

Unsere Flyer für die 1. Runde 2018

Das Projekt wird befördert aus Mitteln der HessenFilm und Medien GmbH

Ihr Kontakt im Filmbüro

Daniela Fend

+49 (0) 69 219 948 91 fend@film-hessen.de