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Mai-Highlights in hessischen Kinos

Eine Auswahl besonderer Veranstaltungen hessischer Kinos von Nord- bis Südhessen finden Sie, wenn Sie diesem Link folgen…

35Kino – Initiative Alternatives Kino Fulda
http://www.35kino.de/ | Tel. 0661 48004535

Fr. 10. 05. um 20:30 Uhr
In my Room
Deutschland, Italien 2018
120 Minuten FSK: ab 12
Regie: Ulrich Köhler
Eintritt: 4,- € / 3,- €
Armin wird langsam zu alt für das Nachtleben und die Frauen, die er mag. Er ist nicht glücklich mit seinem Leben, kann sich aber kein anderes vorstellen. Als er eines Morgens aufwacht, ist es totenstill: Die Welt sieht aus wie immer, aber die Menschheit ist verschwunden. Ein Film über das beängstigende Geschenk absoluter Freiheit.

Fr. 24.05 um 20:30 Uhr
System Error
Deutschland 2018 | 97 Minuten FSK: für alle | Doku | Regie: Florian Opitz
Mit Anthony Scaramucci, Eric Chen, Andreas Gruber, Carlos Capeletti, Brasiliens, Tim Jackson | Eintritt: 4,- € / 3,- €
Wie endet der Kapitalismus?
Es ist verrückt: Wir sehen die schwindenden Regenwälder und Gletscher, wissen um die Endlichkeit der Natur und sind dennoch wie besessen vom Wirtschaftswachstum. Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann?
SYSTEM ERROR sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und macht begreifbar, warum trotzdem alles so weiter geht wie gehabt. Der Film zeigt die Welt aus der Perspektive von Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ob europäische Finanzstrategen, amerikanische Hedgefondsmanager oder brasilianische Fleischproduzenten: Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen.


BALi Kinos Kassel
http://www.balikinos.de | Tel. 05 61 71 05 50

Mi. 15.05. um 18.00 Uhr
BALiDOKU
Inklusion – Bundesweiter Aktionstag

DIE KINDER DER UTOPIE
Deutschland 2018
Ein Film von Hubertus Siegert / 80 Min.
In Kooperation mit dem Kasseler Bündnis Inklusion e.V. und der Kommunalen Koordinierungsstelle Inklusive Bildung der Stadt Kassel
Für den Dokumentarfilm „Die Kinder der Utopie“ treffen sich sechs junge Erwachsene wieder, die vor zwölf Jahren bereits für den Film „Klassenleben“ dokumentiert wurden. Früher gingen sie alle auf eine Berliner Grundschule, an der damals noch eine außergewöhnliche Form des inklusiven Schulunterrichts stattfand: Kinder mit und ohne Behinderungen wurden gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. So war es auch keine Seltenheit, dass Schwerstbehinderte Teil der Klassengemeinschaft waren. Nun sehen sich die Protagonisten die Filmaufnahmen aus ihrer Schulzeit an. Sie reflektieren ihre Erlebnisse und Erfahrungen – und blicken in die Zukunft. Ein berührender und ehrlicher Dokumentarfilm.
Mit anschließendem Filmgespräch


Burg Lichtspiele, Ginsheim-Gustavsburg
www.komki.de | Tel. 06134 55 76 815

Di 28.05. um  20 Uhr
Asche ist reines weiß
Drama – CHN 2018 – 135 Min. – FSK 12
Regie: Jia Zhangke – Darst.: Zhao Tao, Liao Fan, Xu Zheng u.a.
Qiao ist die Freundin von Bin, einem Provinzgangster in Datong, der mit Umsicht und nach alten Ehrenregeln für Ordnung sorgt in seinem Revier. Qiao liebt Bin bedingungslos, aber sie will mehr sein als nur die Freundin des Chefs. Sie will dazugehören. Sie erhält die Gelegenheit, als Nachwuchsgangster Bin attackieren. Qiao geht mit einer Schusswaffe dazwischen und wird zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Bei ihrer Entlassung wartet Bin nicht wie erhofft am Gefängniseingang auf sie, sondern lässt sich auch noch verleugnen.
Einen der besten und wichtigsten Filmemacher der Welt, hat das Magazin New Yorker Jia Zhang-Ke genannt. Mit seinen Filmen hat er bereits fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Mit ASCHE IST REINES WEISS, der im Wettbewerb von Cannes seine Weltpremiere feierte, gelingt ihm ein schillerndes und kraftvolles Meisterwerk, das von der Liebe in Zeiten tiefer Umbrüche erzählt.


Caligari FilmBühne Wiesbaden
www.wiesbaden.de/caligari  | Tel. 0611 31 36 08

Internationale Maifestspiele
Begleitend zu ausgewählten Theaterinszenierungen und einer Lesung bei den Internationalen Maifestspielen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden sind im Caligari noch zwei Filme zu sehen. Der Schauspieler Sebastian Koch ist zu Gast
So, 12.5., 18 Uhr | Werk ohne Autor | Zu Gast: Sebastian Koch
Di, 21.5., 20 Uhr | Soloalbum

Filmstadt Wiesbaden
Andrzej Klamt zeigt in seinem Dokumentarfilm, warum das Schloss Freudenberg mit seinem Erfahrungsfeld der Sinne wie ein Magnet Menschen anzieht und wie der Umgang mit Natur und Kunst für seine Gründer zu einem verrückten und aufregenden Lebenswerk wurde.
So, 5.5., 17.30 Uhr | Freudenberg – Auf der Suche nach dem Sinn | Zu Gast: Matthias Schenk und Beatrice Dastis Schenk

Il Cinema Ritrovato on Tour
Die Cineteca di Bologna, eines der bekanntesten Archive für die Restaurierung und den Erhalt von Filmen in Europa, organisiert jährlich das Festival „Il Cinema Ritrovato“. Wir zeigen eine kleine Auswahl des Festivals.
Mo, 13.5., 20 Uhr, OmeU | Asphalt-Haie
Di, 14.5., 17.45 Uhr OmeU, Einführung: Guy Borlée | Aber, aber meine Herren …
Di, 14.5., 20 Uhr, OmeU, Einführung: Guy Borlée | Chronik der Jahre der Glut

Christopher Street Day
Am 25. Mai 2019 findet der Christopher Street Day (CSD) bereits zum achten Mal in Wiesbaden statt. Er ist ein buntes und starkes Zeichen für eine vielfältige Gesellschaft ohne Diskriminierung. In Kooperation mit den Organisatoren, dem Verein Warmes Wiesbaden, begleiten wir den CSD mit einer kleinen Filmreihe.
So, 19.5., 20 Uhr, DF | Pride
Mi, 22.5., 20 Uhr, OmU | Saturday Church
Mo, 27.5., 20 Uhr, DF | Liberace

Hikikomori
Als Hikikomori werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich freiwillig in ihrer Wohnung oder ihrem Zimmer einschließen und den Kontakt zur Gesellschaft auf ein Minimum reduzieren. Zwei aktuelle deutsche Kinofilme haben dieses Phänomen zum Thema.
Do, 16.5., 17.30 Uhr, Fr, 17.5., 20 Uhr und So, 19.5., 18 Uhr | Goliath96
Do, 23.5., 20 Uhr und So, 26.5., 20 Uhr | 1000 Arten Regen zu beschreiben


Capitolkino Butzbach
http://www.kino-butzbach.de | Tel. 06033 65577

Reise-, Natur- und Dokumentarfilmreihe
So. 12.05.19
Kenia-weite Savanne und weiße Strände
von Klaus Kamphausen, D 2011, 93 Min.
Großartige Landschaften, eine Tierwelt von einmaliger Vielfalt, tropische Traumstrände, schneebedeckte Berge, erloschene Vulkane, Regenwälder und Wüsten: zwischen der Küste des Indischen Ozeans und den Gipfeln des Kilimandscharo und Mount Kenya, erstreckt sich entlang des Äquators eines der schönsten Länder Afrikas: Kenia.

So. 26.05.
AILO´S REISE – EIN JAHR IM LEBEN EINES RENTIER-BABYS
von Guillaume Maidatchevsky, 2018, 86 Minuten
Der Film fängt mit wunderbaren Bildern die raue, teils noch unberührte winterweiße Landschaft im nördlichsten Zipfel Europas ein, bleibt aber zugleich stets ganz nah bei Ailo. Er beleuchtet das Verhältnis zu seiner Mutter, die Gruppendynamik innerhalb der Herde, die sich mit dem zunehmenden Alter des Jungtiers verändert, und lässt dabei auch für jene Fauna Raum, mit der sich die Rentiere das eisige Lappland teilen


Capitol Kino, Witzenhausen
http://www.capitolkino.de | Tel. 05542 / 5747

Mo. 13.05. um 19.30 Uhr
Witzenhäuser Filmgespräch
„Anderswo. Allein in Afrika.“
15.000 Kilometer, 414 Tage, 15 Länder. Das sind die trockenen Fakten der langen Reise, die der Hamburger Anselm Nathanael Pahnke unternommen hat.Völlig auf sich allein gestellt ist er einmal quer durch Afrika gefahren – ausschließlich mit seinem Fahrrad.Sambia, Malawi, Tansania, Burundi, Ruanda, Uganda, Kenia, Äthiopien – Tritt für Tritt entwickelt sich Anselms atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent, stets hautnah an den Menschen und der Natur.Kein Wasser kaufen, nur aus eigener Kraft reisen, trotz wilder Tiere in der Natur zelten – Afrika ist unberechenbar und herausfordernd. Doch selbst nach schweren Krankheiten und 3.000 Kilometern durch die Sahara ist klar: Afrika ist auch kraftvoll, farbenfroh und voller Leben. Es wächst in Anselm eine tiefe Liebe zu diesem riesigen Kontinent, ein tiefes Vertrauen in seine Mitmenschen und sich selbst, sowie die Erkenntnis, dass man allein nicht einsam sein muss.
„Anderswo. Allein in Afrika“ ist eine intime, mitreißende Reise-Doku, welche die Vielfalt des afrikanischen Kontinents aus einem sehr persönlichen Blickwinkel porträtiert.

Zum anschließenden 108. Witzenhäuser Filmgespräch ist der Filmemacher Anselm Nathanael Pahnke zu Gast im Capitol.


Cinestar Fulda
https://www.cinestar.de/kino-fulda

16.05. 20:00 Uhr Anime – Maquia: Eine unsterbliche Liebesgeschichte
19.05. 17:00 Uhr Anime – Maquia: Eine unsterbliche Liebesgeschichte
28.05. 20:00 Uhr Anime – Mirai: Das Mädchen aus der Zukunft
29.05. 15:00 Uhr CineDream – Tea With The Dames


Cinestar Metropolis Frankfurt
https://www.cinestar.de/kino-frankfurt-main-metropolis

So. 19.05. um 20.00 Uhr
Filmklassiker im Metropolis:
Frühstück bei Tiffany
USA 1960
von Blake Edwards
mit Audrey Hepburn, George Peppard, Mickey Rooney
FSK: 16
Jeden dritten Sonntag im Monat zeigt das Metropolis einen Klassiker oder Kultfilm der Filmgeschichte für nur 5,00 Euro.
Holly ist ein zauberhaft-exzentrisches New Yorker Playgirl, das sich in den Kopf gesetzt hat, einen brasilianischen Millionär zu heiraten. Ihr Nachbar Paul, ein Schriftsteller, wird von der reichen Patricia Neal unterstützt, aber auch überanstrengt. Als sie ihre gegenseitigen Vorzüge und Fehler entdecken und sich über komische Verwicklungen näher kennenlernen, beginnt eine leidenschaftlich-heitere Romanze.


Citydome programmkinorex Darmstadt
https://www.kinopolis.de/rx

rexFilmGespräch | Do. 09.05. um 20.15 Uhr | LUFT – Film des in Darmstadt geborenen Regisseurs Anatol Schuster | D 2017, 92 Min., FSK ab 12 | Die 17-jährige Manja wohnt in einer Hochhaussiedlung am Rande der Stadt. Als ihr im Wald die gleichaltrige Rebellin Louk auf der Flucht vor Jägern in die Arme stürzt, ist dies der Beginn einer ersten großen Liebe. Keine Lügen, keine Spuren, keine Angst – das ist Louks Credo. Und Manja folgt ihr in stiller Hingabe. Als Manja jedoch erkennt, dass sich hinter Louks Idealismus eine tiefe Wunde verbirgt, die der Verlust ihrer Mutter hinterlassen hat, hilft sie ihr dabei, Abschied von der Vergangenheit zu nehmen – und lernt dabei selbst, loszulassen. Nach dem Film steht der Regisseur dem Publikum für Fragen gern zur Verfügung.

rexFilmGespräch | Sa. 11.05. um 18.00 Uhr | NUR EINE FRAU | Ein Mann erschießt seine Schwester auf offener Straße. Sie hat ihn – arglos – mit einer Kaffeetasse in der Hand zur Bushaltestelle begleitet. Dreimal drückt er ab, die Kugeln treffen die junge Frau ins Gesicht. Nur wenige hundert Meter entfernt in der Wohnung der Frau schläft ihr fünfjähriger Sohn, sie hat ihn nur kurz allein lassen wollen. Der Junge wird von diesem Tag an niemanden mehr um sich haben, den er kennt – nicht die Mutter, nicht den Onkel, der zum Mörder wurde, nicht die Großeltern, denen die Mutter das Kind nicht mehr anvertrauen wollte. Die Schüsse in Berlin Tempelhof töten in dieser Nacht eine Frau, zerstören aber auch die Leben vieler anderer Menschen und erschüttern unser Vertrauen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Ehrenmord an Hatun Sürücü gehört zu den aufwühlendsten Verbrechen in der jüngeren Geschichte Deutschlands.
Produzentin Sandra Maischberger, Hauptdarstellerin Almila Bagriacik und die beiden Darsteller Aram Arami und Rauand Taleb stehen dem Publikum nach der Vorführung in unserem rexFilmGespräch für Fragen zur Verfügung.

 Mi. 15.05. um 18.00 Uhr | DIE KINDER DER UTOPIE
DIE KINDER DER UTOPIE ist ein Dokumentarfilm über sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung – die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wieder treffen.
Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: Sein Film KLASSENLEBEN (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten – damals ein ungewöhnliches und wegweisendes Experiment. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen. Die gemeinsame Schulzeit hat die jungen Menschen geprägt, und wir erleben, mit wie viel Respekt füreinander hier die Generation Y die Inklusion lebt. Sie sind DIE KINDER DER UTOPIE.
Im Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch statt.


Eschborn K
http://www.eschborn-k.de | Tel. 06196 48800

Fr. 10.05. um 20.15 Uhr
Film zum Europatag, spanisch mit deutschen Untertiteln
Offenes Geheimnis
E/F 2018
Regie Asghar Farhadi
Mit Penèlope Cruz, Javier Barderm, Ricardo Darin
Zur Hochzeit ihrer Schwester kehrt Laura zusammen mit ihrer Tochter aus Argentinien in ihr spanisches Heimatdorf zurück. Dort trifft sie auch ihre Jugendliebe Paco wieder. Als während der Feierlichkeiten plötzlich ihre Tochter verschwindet, drängen lange gehütete Geheimnisse ans Tageslicht.
Ein Thriller über die Fragilität menschlicher Beziehungen und die  Abgründe hinter einer gutbürgerlichen Familienfassade.
Ab 12 Jahre, 133 Minuten, 4 Euro

Fr. 17.05. um 20.15 Uhr | Frankfurt liest ein Buch 2019
Einführung: Björn Wissenbach
KinoTalk
Der Staat gegen Fritz Bauer | D 2015 | Regie: Lars Kraume | Mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Jörg Schüttauf, Lilith Stangenberg
Mitte der 1950er-Jahre erhält der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903-1968) einen Hinweis auf den Aufenthalt von Adolf Eichmann. Um den früheren SS-Obersturmbannführer vor Gericht zu stellen, braucht er die Hilfe des israelischen Geheimdiensts, weil seine Bemühungen, die Verantwortlichen des NS-Staats juristisch zu belangen, von allen Seiten hintertrieben werden.
Das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit.
Ab 12 Jahre, 105 Minuten, 4 Euro


FilmKlubb Offenbach
https://www.filmklubb.de/

Sa. 11.5. „Es begann in Neapel“ mit Sophia Loren
Gedreht wurde 1959 an Originalschauplätzen in Rom, Neapel und auf Capri. Auch die Blaue Grotte diente als Kulisse. Für Sophia Loren, die bei Neapel in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, bedeuteten die Dreharbeiten eine triumphale Heimkehr, nachdem sie in Hollywood zum Star aufgestiegen war und nun von der neapolitanischen Bevölkerung bejubelt und gefeiert wurde. Zudem freute sie sich, dass Vittorio De Sica eine Nebenrolle spielte. Clark Gable starb nur 3 Monate nach Uraufführung des Films mit nur 59 Jahren
Eintritt 9 €/ 7 € Einlass 19 Uhr
Es gibt immer Speisen & Getränke
Kulturstart 20 Uhr
Karten & Reservierung  unter nic@filmklubb.de


Filmforum Frankfurt Höchst
http://www.xn--filmforum-hchst-jtb.com/ | Tel. 069 2124 5714

9. – 15.5. Drogenkuriere: „The Mule“ und „Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu“
16. – 22.5. Frankfurt-Film „Atlas“ und „Der Flohmarkt von Madame Claire“


Filme im Schloss Wiesbaden-Biebrich, Ostflügel
www.filme-im-schloss.de | Tel. 0611 84 07 66 und 31 36 41

Freitag, 10. Mai 2019, 20.00 Uhr
COLD WAR
Ausgezeichnet mit 5 Europäischen Filmpreisen, u.a. für den Besten Film, sowie mit dem Regiepreis beim Festival in Cannes
Mitreißendes Liebesdrama. „Wer Cold War gesehen hat, dem spuken noch Wochen später Szenen und Bilder vor dem geistigen Auge herum, und man ertappt sich beim Summen eines ziemlich melodramatischen, aber betörenden Volkslieds, das dem Film in unterschiedlichen Versionen unterlegt ist. Dwa serduzka, cztery oczy heißt es (auf Deutsch: „Zwei Herzen, vier Augen“), und es wird bäuerlich burlesk, sozialistisch pathetisch, aber auch in einer herrlich entrückten, schwebenden Jazzfassung gespielt. Der neue Film des polnischen Oscar-Preisträgers Pawel Pawlikowski spielt von 1949 bis 1964 überwiegend in Polen und in Paris, inmitten des ländlichen Elends und in der rauch- und suffseligen Boheme des Westens. Er handelt von zwei Liebenden, die zusammen nicht leben können, getrennt aber erst recht nicht. Und wie es Pawlikowski gelingt, in nur 89 Minuten ein episches Panorama des Kalten Krieges anhand eines Paares zu entfalten, ist ein Kunststück, das man sich nicht gehen lassen sollte. … Es ist ein funkelndes Meisterwerk.“ ( Die Zeit.)


Filminsel Biblis
http://www.filminsel-biblis.de | Tel. 06245 3008

Do. 09.05. um 20.00 Uhr
ADELHEID, KORNELIUS UND DIE TÖDE
von Kirstin Schmitt
Kornelius (82) und Adelheid (79) sind seit 53 Jahren verheiratet, wobei er den dominanteren Part der Beziehung und sie gerne alles anstandslos mit machte. Auf Grund ihres individualistischen Lebensstils haben die beiden nur sich selbst und führen eine symbiotische Beziehung. Kornelius Krebsdiagnose führt jäh die Zerbrechlichkeit des Lebens vor Augen. Fortan bereitet sich Adelheid auf das Witwentum vor. Sie muss selbständiger werden, denn sie ahnt, sie wird ihren geliebten Ehemann überleben. Mit fast achtzig Jahren muss sie nun lernen, Kornelius Rolle zu übernehmen.
Zwei Dokumentarfilmerinnen aus Gelnhausen haben ein ganz besonderes Paar begleitet. ADELHEID, KORNELIUS & DIE TÖDE ist ein humorvoller und poetischer Kinodokumentarfilm über Beziehung, das Altern und Sterben. Aber vor allem ist er eine Liebeserklärung an das Leben! Mit ihrer unzensierten Schamlosigkeit des Denkens und ihrem Schlappmaul-Humor trotzen unsere Filmhelden allen Widrigkeiten des Lebens.


Filmladen Kassel
http://www.filmladen.de | Tel. 05 61-707 64-22

Mi. 29.05. um 18.30 Uhr
Ton-Bild-Zeit: Filmemacher/innen und ihr Werk – Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel (Prof. Jan Peters und Anna Berger) in Kooperation mit dem Filmladen Kassel e.V.
DIE KRITISCHE MASSE
Deutschland 1998
Regie: Christian Bau / 110 Min.
Im Frühjahr 1968, anlässlich der ersten Hamburger Filmschau, gründen die anwesenden Cineasten die erste Filmcooperative Deutschlands. Sie wird von Hamburg aus betrieben und ermöglicht ihren Mitgliedern, unabhängig von Filmindustrie und frei von Zensur radikale Filme zu drehen und zu vertreiben. Jenseits vom Muff der Adenauer-Ära bildete eine Gruppe von Filmemacher/ innen die kritische Masse, deren einziges Dogma die totale Freiheit war, und macht Hamburg damit für kurze Zeit zum Zentrum der Avantgarde.
Im Anschluss: Christian Bau im Gespräch mit Anna Berger und Jan Peters


Harmonie Kino Frankfurt
www.arthouse-kinos.de | Tel. 069 66 37 18 36

Zusatzvorstellung mit Filmgespräch
Mo.13.05. um 20.45 Uhr
PORTUGAL – DER WANDERFILM
in der Harmonie in Anwesenheit der beiden Reisenden Christian Wüstenberg und Silke Schranz
In ihrem Lieblingsland Portugal haben Silke Schranz und Christian Wüstenberg schon so ziemlich jede Ecke bereist. Oft sind sie zu wunderschönen Stränden gefahren, sind am Wasser entlanggelaufen und fanden es so schade, irgendwann umdrehen zu müssen. Zurück zum Mietwagen! Ihre Sehnsucht, einfach weiterzulaufen, zu erfahren, was sie hinter der nächsten Kurve, dem nächsten Felsen erwartet, wurde so groß, dass sie es eines Tages einfach gemacht haben. Auf dem Rücken nur knapp 5 Kilo Gepäck und in der Hand immer die Kameras, denn die Filmemacher wollten ihre Wanderung mit den vielen Herausforderungen, die sie zu meistern hatten dokumentieren: Was, wenn der Weg plötzlich zu Ende ist, weil Felsen mitsamt Pfad ins Meer gestürzt sind? Oder wenn Flüsse ihren Weg kreuzen, wenn die Blasen an den Füßen höllisch schmerzen oder wenn es dunkel wird und sie immer noch keine Unterkunft gefunden haben. Ihre Wanderung führt sie dabei entlang der Küste von der Algarve über Lissabon bis hoch in den Norden nach Porto.


Kino Gelnhausen
http://www.kino-gelnhausen.de | Tel. 06051 2905

Noch bis zum 15.05. läuft täglich zwei Mal ADELHEID, KORNELIUS UND DIE TÖDE der Gelnhäuserin Kirstin Schmitt, die in ihrem Langzeitdokumentarfilm in präzisen Alltagsminiaturen vom langsamen Abschied des gemeinsamen Lebens und dem Versuch, das Glück aufrecht zu erhalten, erzählt. Auf eine sehr persönliche Art und Weise behandelt ADELHEID, KORNELIUS & DIE TÖDE universelle Themen wie Beziehung, Liebe, Selbstbestimmung und den Umgang mit dem Sterben müssen.
Di. 28.05.2019 | Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit | 112 Minuten, FSK: ab 12
Regie: Julian Schnabel
Schauspieler: Willem Dafoe, Alan Aubert, Frank Molinaro, Mads Mikkelsen
Im Biopic durchlebt Willem Dafoe in der Rolle des berühmten Künstlers nach wahren Begebenheiten die Höhen und Tiefen von van Goghs später Schaffenszeit im Süden Frankreichs.


Kino im DFF-Deutsches Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt
http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/kinoprogramm | Tel. 069 961 220 220

Frankfurt liest ein Buch
Die 10. Ausgabe der Programmreihe „Frankfurt liest ein Buch“ widmet sich vom 6. bis 19. Mai 2019 dem Roman Westend von Martin Mosebach. Damit steht im Jubiläumsjahr einer der renommiertesten deutschen Schriftsteller im Mittelpunkt, der in Frankfurt tief verwurzelt ist. Im Kino des DFF ist in Kooperation mit dem Volksbildungswerk Eschborn e.V. der Filmbeitrag „Im Labyrinth des Schweigens“ (DE 2014) von Giulio Ricciarelli mit einer Einführung des Historikers Björn Wissenbach zu sehen.

No Fear. No Die. Werkschau Claire Denis
Im Mai gibt das Kino des DFF Gelegenheit, das kompromisslose und außergewöhnliche Werk der französischen Regisseurin Claire Denis, die zu den bemerkenswertesten Stimmen des Gegenwartskinos zählt, zu entdecken. Gezeigt werden dabei zehn Spielfilmarbeiten, darunter hochgeschätzte Arbeiten wie „Beau Travail“ (FR 1999) oder „Nénette et Boni“ (FR 1996), aber auch seltener gezeigte Filme wie „Vendredi Soir“ (FR 2002).

Weimarer Verhältnisse
Das Erstarken autoritärer und demokratiefeindlicher Bewegungen in Europa weckt gerade in Deutschland die Erinnerung an den Untergang der ersten Demokratie, der Weimarer Republik. Eine Filmreihe im Kino des DFF versucht, mit Arbeiten wie Fritz Langs „Der müde Tod“ (DE 1921), „Abwege“ von G.W. Pabst (DE 1928) oder Werner Hochbaums „Brüder“ (DE 1929) nachzuzeichnen, wie sich die Unruhejahre im Weimarer Kino widerspiegeln. In Kooperation mit der Evangelischen Akademie und der Katholischen Akademie Rabanus Maurus werden alle Filmvorführungen von Vorträgen gerahmt, einige der Filme werden zudem mit Klavierbegleitung gezeigt.


Kommunales Kino im Bürgerzentrum Weiterstadt
http://www.kino-weiterstadt.de | Tel.: 06150 12185

Di. 07.05. um 20:00 Uhr | Mystery Train | USA Regie: Jim Jarmusch  110 min | FSK ab 6 Jahren / deutsch
Mi. 29.05. um 20:00 Uhr: ERÖFFNUNG CineLatino 2019
Mamacita | Mexiko/DE 2017 Regie: Jose Pablo Estrada Torrescano | 87 min | FSK: nicht geprüft / OV mit dt.UT | Gast im Kino Jose Pablo Estrada Torrescano
Do. 30.05. um 15:00 Uhr: Im Land meiner Kinder | Filmemacher Dario Aguirre ist eventuell zu Gast | Ecuador/DE 2018  Regie: Dario Aguirre | 92 min | FSK ab 0 Jahren  / deutsch teilw. mit dt.Ut.
Do. 30.05. um 18:30 Uhr: Birds of Passage – Das grüne Gold der Waypuu (Pájaros de verano) | Kolumbien/Mexiko/DK 2018  Regie:Ciro Guerra/C.Gallego | 125 min | ab 12 Jahren / OV mit dt.UT
Do. 30.05. um 21:00 Uhr: Zama | Argentinien 2017  Regie: Lucrecia Martel  | 114 min | FSK ab 12 Jahren  / OV mit dt.UT
Fr. 31.05. um 18:30 Uhr: The Last Movie   | USA 1971 Regie: Dennis Hopper | 108 min | FSK ab 12 Jahren / OV mit dt.UT
Fr. 31.05. um 21:00 Uhr: Antes que llegue el ferry | Zu Gast im Kino: Juan Caunedo Dominguez | Cuba/ES 2017 | 60 min / OV mit engl.UT | Regie: Juan Caunedo Dominguez/Vladimir E.Garcia Herrera/R.Escobar | FSK: nicht geprüft


Kino Traumstern Lich
www.kino-traumstern.de | 06404 3810

Matinée
So. 12.05. um 12 Uhr
Mo. 13.05. besteht die Möglichkeit einer Sondervorstellung in Anwesenheit des Regisseurs für Schulklassen. Anmeldung im Kino
Zu Gast im Traumstern Regisseur und Kameramann Dirk Szuszies
WIR SIND JUDEN AUS BRESLAU
Deutschland 2016, Farbe, 107 Min., FSK: ab 12
Regie: Karin Kaper und Dirk Szuszies
Mit: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heyman, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg
Ein Film von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen setzt gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa. Ein Film, der aufzeigt, wohin eine katastrophale Abschottungspolitik gegenüber Flüchtlingen führt. Ein Film, der anhand derLebensschicksale der Protagonisten auch die Gründung des Staates Israel mit den Erfahrungen des Holocaust in Verbindung setzt. Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.


Kreml-Kulturhaus, Hahnstätten/Zollhaus
http://kreml-kulturhaus.de | Tel. 06430-929724

Dokufilm
Di. 07.05. um 21.00 Uhr
Tokat – Das Leben schlägt zurück
Kerem, Dönmez und Hakan gehörten in ihrer Jugend in den 90er Jahren einer der berüchtigten Jugendbanden in Frankfurt an, die es auch in vielen anderen deutschen Städten gab. Drogenhandel, Beschaffungskriminalität, schwere Körperverletzung und Totschlag – ihr Ruf verbreitete sich rasant, nicht zuletzt durch die Berichterstattung in lokalen und überregionalen Medien. Als Jugendliche war jeder Tag für die drei Party – keiner dachte an morgen.
Seitdem sind über 20 Jahre vergangen und Kerem, Dönmez und Hakan sind erwachsen geworden. Ihre Lebenswege weisen kaum noch Parallelen auf: Kerems Gesundheit ist als Folge seines damaligen Heroinkonsums zerstört. Er ist Frührentner. Dönmez wurde in die Türkei abgeschoben, ist Familienvater und arbeitet in einer Apfelsaftfabrik. Hakan wurde ebenfalls in die Türkei abgeschoben, arbeitet als Feldarbeiter am Fuß des Berges Ararat und besitzt keine Staatsbürgerschaft mehr und ist damit auch in der Türkei handlungsunfähig.


Mal Seh’n Kino Frankfurt am Main
www.malsehnkino.de | Tel. 069 59 70 845

Preview Di. 07. Mai um 19.45 Uhr
Do. 16. bis Mi. 22. Mai jeweils 18.00 Uhr
kleine germanen
Von Mohammad Farkhmanesh und Frank Geiger, Deutschland 2018, 89 Min.
Am 07.05. in Anwesenheit der Regisseure
Preview Mi. 08. Mai um 20.00 Uhr
Do. 09. bis Mi. 15. Mai jeweils 22.00 Uhr
Do. 16. bis Sa. 18. Mai jeweils 22.00 Uhr
Ray & Liz (englische OmU)
Von Richard Billingham, Großbritannien 2018, 108 Min.
Mit Ella Smith, Justin Salinger, Patrick Romer
Am 08.05. mit Einführung
Film des Monats
Do 23. Mai um 19.30 Uhr | Mir ist es egal, wenn wir als barbaren in die geschichte eingehen| « Îmi Este Indiferent Daca în Istorie Vom Intra ca Barbari »
(rumänische OmU) | Von Radu Jude, Rumänien / Frankreich / Deutschland 2018, 120 Min.
Mit Ioana Jacob, Alexandru Dabija, Alexandru Bogdan
Anschließend Filmgespräch mit Dr. Hildrun Glass, LMU München und Dr. Tanja Seider, Uni Augsburg. Moderation Dr. Margrit Frölich, Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik.


Murnau Filmtheater Wiesbaden
http://www.murnau-stiftung.de | Tel. 0611 97708-41

Filmemacher zu Gast
DECKNAME JENNY
Regie: Samira Fansa, DE 2017, 108 min, DCP, DF, FSK: ab 6, mit Sarah Graf, Holger Doellmann, Ulf Schmitt
Rechtsruck in Deutschland. Ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer. Seenotrettungsinitiativen werden kriminalisiert. Schwer auszuhalten für Jennys Bande. Doch als Jennys Vater deren militante Ambitionen herausfindet, muss er sich seiner eigenen Vergangenheit als ehemaliges Mitglied einer Stadtguerillagruppe stellen. Ab da wird es eng für alle Beteiligten…
Der Film ist ohne finanzielle Mittel entstanden und unter Beteiligung der selbstverwalteten Filmschule „filmarche“. Knapp 200 Menschen haben unentgeltlich an dem Projekt mitgewirkt und weit mehr haben ihn u.a. über Crowdfunding unterstützt.
Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin


Naxos Kino Frankfurt
www.naxos-kino.org | reservierung@naxos-kino.org

Di 07.05. | Komponistinnen
Von Kyra Steckeweh und Tim von Beveren, D 2018, 95 Min, Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Musik im Dokumentarfilm”
Frau als Komponistin? Die mehrfach ausgezeichnete Doku beleuchtet die historischen und persönlichen Umstände, unter denen vier Frauen im 19. und 20. Jahrhundert ihre (Klavier-)Werke in einer Männerdomäne geschaffen haben – vier zu ihren Lebzeiten teils äußerst bekannte und von Gesellschaft und Musikwissenschaft vergessene Komponistinnen.
Zu Beginn des Abends und im Beisein der brasilianischen Komponistin Marcela Lucatelli spielt der Pianist Leonhard Dering die deutsche Erstaufführung ihres neuen Klavierzyklus ‚Four Lilith Valses‘ (2019).
Zum Filmgespräch kommen die Filmemacher*in Kyra Steckeweh/ Tim van Beveren sowie die Frankfurter Musikerin Heike Matthiesen, Vorstand Archiv Frau und Musik.
Moderation: Reinhild Bernet, naxos.Kino

Di 21.05. | Nachtlicht
Von Carola Benninghofen, D 1995/1996, 4 x 15 Min. Filmbeginn 19:30 Uhr
Filmreihe: „Frankfurt im Film”
Vier Filmportraits von Carola Benninhoven über Barbara Klemm, Gabriele Lorenzer, Mara Eggert, Abisag Tüllmann
Zu Gast: Carola Benninghoven, Gründungsmitglied des naxos.Kinos
Moderation: Wolfgang Voss


Orfeos Erben Frankfurt
http://orfeos.de/ | Tel. 069 707 69 100
Einmalige Vorstellung
Mi. 15.05. um 20.30 Uhr
Filmreihe „I CAN SEE MUSIC!“ präsentiert:
STUDIO 54 – The Documentary
von Matt Tyrnauer, USA 2018, 99 min, OmU
mit Steve Rubell, Ian Schrager, Liza Minelli, Michael Jackson, Andy Warhol, u.a.
Das New Yorker Studio 54 gilt noch immer als der beste Nachtclub aller Zeiten. Alle feierten hier: David Bowie, Divine, Grace Jones, Liza Minelli, Andy Warhol … Wilde Partys, Drogenexzesse und hemmungsloser Sex – das Studio 54 galt als das leuchtende Symbol für die Exzentrik und das Lebenshochgefühl der Epoche.
Im Anschluss Skype-Interview mit DJ & Autor Hans Nieswandt


Pupille Uni Kino Frankfurt
http://pupille.org | Tel. 069 79 82 89 76

Di. 07.05. um 20.15h | YVES‘ VERSPRECHEN | In der Reihe fern:welt:nah des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen (EPN) in der Pupille, dem Kino an der Uni auf dem Campus Bockenheim in Frankfurt. Gastgeber sind der EPN, das Dritte Welt Haus Frankfurt und medico international in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen und Solidarity City Frankfurt. Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit Melanie Gärtner und Ramona Lenz von medico international.
Trailer: https://vimeo.com/301941080 // Website: yves-versprechen.de

Do. 09.05. um 2015h | Vol spécial | Intime Portraits von Inhaftierten im Abschiebegefängnis Frambois bei Genf. Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage »100 Jahre gegen Abschiebehaft«. In Kooperation mit der Initiative Faites votre jeu! im Rahmen der bundesweiten Aktionstage »100 Jahre gegen Abschiebehaft«.
Eintritt frei, Spende erbeten.

Mo. 20. 05. um 20.15 Uhr | The Illiac Passion | USA 1967 von Gregory Markopoulos
Lose auf der Tragödie Der gefesselte Prometheus von Aischylos beruhend, lässt der griechisch-US-amerikanische Avantgarde-Filmemacher Gregory J. Markopoulos seinen Prometheus durch die Underground-Szene New Yorks der 1960er-Jahre wandeln. Er trifft auf weitere Gestalten der griechischen Mythologie, die von nicht minder mythisch erscheinenden Schlüsselfiguren jener Subkultur (Andy Warhol tritt als Poseidon auf einem Hometrainer auf) verkörpert werden.


Saalbau Kino Heppenheim
http://www.kino-heppenheim.de | Tel. 06252 2378

BUND Bergstrasse // Film und Diskussion, Informationen im Foyer
Sa. 11.05. um 16.00 Uhr
Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen
Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Samen. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind sie die Quelle allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern die wichtigsten Rohstoffe für unseren Alltag. In Wirklichkeit sind sie das Leben selbst. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 % aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit genetisch veränderten Monokulturen längst den globalen Saatgutmarkt. Immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer kämpfen daher wie David gegen Goliath um die Zukunft der Samenvielfalt.
Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Min: 98; FSK: 6 J.

Sa. 18.05. um 16.00 Uhr
Film und Diskussion
True Warriors
Am 11. Dezember 2014 sprengt sich während einer Theater-Premiere im französischen Kulturzentrum in Kabul ein 17 Jahre alter Selbstmordattenta?ter in die Luft. Der Attentäter und zwei Besucher sterben, 40 Menschen werden verletzt. Was man nicht sieht: Die seelischen Wunden. Sie lassen sich nicht durch die Zahl der Toten und Verwundeten ausdrücken. Der Dokumentarfilm „True Warriors“ macht diese Wunden sichtbar. In ausführlichen Interviews berichten Betroffene des Anschlags davon, wie sie den Anschlag erlebt haben und wie sie in der Folge damit umgehen. Sie sprechend direkt in die Kamera und damit auch direkt zum Publikum.
Der Film erzählt eine Geschichte, die sich genauso gut an jedem anderen Ort der Welt ereignet haben könnte: Der Schock der plötzlichen, sinnlosen Zerstörung, ein Moment, in dem wir alles verlieren und wie es gelingen kann, sich selbst zu befreien und die Kontrolle über sein Leben zurück zu gewinnen. Min: 93; FSK 16 J.


Saalbau Kino Pfungstadt
http://www.KinoUndKultur-Pfungstadt.de | Tel. 06157 7779

Do. 16. bis Sa. 18.05. jeweils um 20.15 Uhr
Destroyer
Regie: Karyn Kusa
Darsteller: Nicole Kidman, Toby Kebbell, Tatiana Maslany
FSK ab 12 Jahren
Krimi, Thriller, Drama
Länge: 122 Min.
17 Jahre ist es her, seit Erin Bell (Nicole Kidman) als verdeckte Ermittlerin beim FBI zum ersten Mal auf Silas (Toby Kebbell) stieß. Damals endeten die Ermittlungen in einem reinsten Fiasko. Heute arbeitet sie als Polizistin in Los Angeles und ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Kein anderer als Silas ist der Grund dafür, dass aus der einst so selbstbewussten Erin eine gebrochene Frau geworden ist, die seither wie ein Zombie durchs Leben schreitet. Nun wird sie zu einem Tatort gerufen, an dem es einen Mord gegeben haben soll, mit dem sie es bei der Polizei in Los Angeles fast jeden Tag zu tun haben. Doch die Spuren am Tatort deuten darauf hin, dass der verschollen geglaubte Silas wieder da ist. Für Erin ist nun die Gelegenheit gekommen, ihre Fehler von früher wieder gut zu machen und Silas endlich das Handwerk zu legen.