Allgemein

Einreichfrist für ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb verlängert

Die Einreichfrist für den ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb 2021 wurde verlängert: Noch bis zum 29. Juli 2021 sind Produzent*innen aufgerufen, ihre Konzepte und Ideen einzureichen. Auch in diesem Jahr wird ein kreatives und innovatives dokumentarisches Highlight für einen Sendeplatz im Ersten gesucht.

Aus allen Einsendungen nominiert die Jury – bestehend aus programmverantwortlichen Vertretern der beteiligten Rundfunkanstalten, u. a. Dr. Ulrich Brochhagen (MDR), Petra Felber (BR), Eric Friedler (SWR), Christiane Hinz (WDR),  Dirk Neuhoff (NDR), Johannes Unger (RBB), unter Leitung des ARD-Chefredakteurs Oliver Köhr – fünf Projekte für das Finale. Die Produzenten dieser fünf Projekte werden bis 3. September eingeladen, um am 27. Oktober 2021 ihre Konzepte samt aussagekräftigem Trailer zu präsentieren. Im Anschluss entscheidet die Jury, wer den ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb gewinnt.

Filmprojekt mit gesellschaftlich relevantem Thema gesucht

Gesucht wird ein Filmprojekt, das

  • ein politisch und gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift,
  • einen klaren Bezug zu Deutschland hat und
  • auch internationale Relevanz besitzt;
  • herausragt durch tiefgründige Recherche, exklusive Zugänge und eine außergewöhnliche und kreative Handschrift.

Der Film sollte eine Länge von 90 Minuten haben.

Preisgeld von 250.000 Euro und Sendeplatz in „Das Erste“

Die beteiligten Sender der ARD-Initiative – neben dem MDR sind dies BR, NDR, SWR, WDR und rbb – ermöglichen die Realisierung des preisgekrönten Projekts durch die Übernahme von Produktionskosten in Höhe von bis zu 250.000 Euro; für darüber hinausgehende Herstellungskosten ist dem Konzept ein Finanzierungsplan beizufügen. Außerdem warten auf den Film ein Sendeplatz im Ersten Deutschen Fernsehen und eine Veröffentlichung in der ARD-Mediathek.

Aufgerufen sind TV-Produzent*innen mit Sitz in Deutschland. Einreichungen, die bereits einer oder mehreren ARD-Landesrundfunkanstalt(en) zur Prüfung vorgelegen haben, sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Das gehört in die Bewerbungsunterlagen

Produzent*innen sind gebeten, in einem aussagekräftigen Exposé ihre Idee zu entwickeln. Dies schließt ausdrücklich Fragen der filmischen Umsetzung, der Online-Marketing-Strategie und der Finanzierung mit ein.

Zu den Einreichungsunterlagen (ausschließlich im pdf-Format) gehören:

  • ausgefülltes Einreichformular (abrufbar unter: daserste.de/dokumentarfilm-wettbewerb),
  • eine Logline, Synopsis (eine Seite),
  • ein mindestens fünf Seiten umfassendes Exposé, das den hochwertigen Look und die dramaturgischen Strukturen erkennen lässt,
  • eine Online-Marketing-Strategie, die den Eventcharakter des Themas und des Filmes verdeutlicht (max. vier Seiten),
  • eine Grobkalkulation und ggf. ein Finanzierungsplan (ein bis zwei Seiten)

Einreichfrist bis 29. Juli 2021

Einreichungen unter Nutzung des Betreffs „ARD-Dokumentarfilm-Wettbwerb_2021“ bitte bis Donnerstag, 29. Juli 2021, senden an: ard-dokumentarfilm-wettbewerb@mdr.de

ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb

Der ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb geht in diesem Jahr in seine 10. Runde und ist vollständig in Leipzig beheimatet.

(Quelle: ARD/MDR)