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Quo vadis Filmfestivals? Einhaltung sozialer Standards in der Förderung

Podiumsdiskussion, Montag, 29. April 2019, 19:30 Uhr, Theaterhaus Frankfurt, Schützenstr. 12, 60311 FrankfurtDie Filmfestivals in Hessen kämpfen ums Überleben. Die dürftige Projekt-Förderung durch HessenFilm und Medien sowie die Gemeinden bietet keine Planungssicherheit, vor allem nicht fürs Personal. Die Festivalbeschäftigten sind hochqualifiziert und arbeiten meist nur auf Werkvertragsbasis ohne soziale Absicherung und Altersvorsorge. Filmfestivals werden von Stadt, Land und Publikum als internationale Kulturevents sehr geschätzt. Trotzdem gibt es, im Gegensatz zu anderen Kultureinrichtungen, für größere Festivals gar keine oder eine kaum tragende institutionalisierte Förderung. In angemessener Höhe wäre sie aber die Voraussetzung für eine vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geplante Richtlinie: Über HessenFilm und Medien beantragte Projekte können abgelehnt werden, soweit sie „nur unter prekären Bedingungen für die Beschäftigten möglich sind“. Auch die Gewerkschaft ver.di fordert die Einhaltung sozialer Mindeststandards als Kriterium öffentlicher Förderung.

Teilnehmer*innen:

  • Mirjam Schmidt (DIE GRÜNEN), MdL
  • Dr. Thomas Dürbeck (CDU), Stv. Frankfurt
  • Eugen Emmerling (SPD), Stv. Frankfurt
  • Sebastian Popp (DIE GRÜNEN), Stv. Frankfurt
  • Andrea Kuhn, AG Festivalarbeit in ver.di, Leiterin „Nuremberg International Human Rights Film Festival“
  • Gerhard Wissner, Leiter „Kasseler Dokumentarfilm & Videofest“

Moderation: Andrea Wenzek, Journalistin / Begrüßung: Ralph Förg, GF Filmhaus Frankfurt

Anschließend Umtrunk.

Eine Veranstaltung vom Filmhaus Frankfurt in Kooperation mit ver.di Hessen, Fachbereich Medien